Kultur > Zwischen Trauma und Anklage, Teil 2 Die Kunst in der Weimarer Republik

Zwischen Trauma und Anklage, Teil 2

Die Kunst in der Weimarer Republik

Kursnummer 211-2101
Beginn Sa., 20.03.2021, 10:00 Uhr
Kursgebühr 39,50 €
Dauer 8 Termine
Max. Teilnehmer 9
Besondere Hinweise Zeit+

Die Katastrophe des ersten Weltkriegs hinterließ eine Künstlergeneration, die einerseits Form und Ausdruck zur Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse suchte und andererseits befreit von den Zwängen der Wilhelminischen Gesellschaft mit Zuversicht und unbändigem künstlerischen Elan ein Kaleidoskop unterschiedlicher Gestaltungsrichtungen entwickelte.
Während Künstler wie Otto Dix, George Grosz und Max Beckmann um die künstlerische Kompensation ihrer traumatischen Kriegserlebnisse rangen, zogen sich Andere in die kühl distanzierte Neue Sachlichkeit oder den abstrakten Konstruktivismus zurück. Während im Westen der rheinisch-westfälische Expressionismus aufblühte, propagierte Kandinsky die völlige Abkehr von der gegenständlichen Darstellung. Und in Weimar startete eine kultur-revolutionäre Künstlergruppe um Walter Gropius mit dem Bauhaus einen neuen Griff zum universalen Kunstwerk. Architektur, Design, Handwerk und bildende und darstellende Kunst sollten gemeinsam eine gestalterische Zukunft bilden.
In diesem Seminar werden wir die verschiedenen künstlerischen Strömungen analysieren und miteinander vergleichen.




Kursort

Haus der VHS, Raum A 02

Untere Promenade 28
58706 Menden



Termine

Datum
Sa., 20.03.2021
Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr
Ort
Untere Promenade 28, Haus der VHS, Raum A 02