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Gesellschaft
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Gegen Mittag hörte man verstärkt Artilleriefeuer in Menden. 251-1009 Rudolf Damm, Ursula Stopsack
Um 2 Uhr dann die Meldung, in Hüingsen fänden schwere Fr, 13.6.2025, 15–17.15 Uhr, 3 UE
Kämpfe statt. Plötzlich um 5 Uhr hieß es, die Amerikaner sind Hemer, Treffpunkt: Hohenlimburg, Jahnstr. 46, 58095 Hagen
da! So erlebte der Pfarrer von St. Walburgis das Kriegsende 7,50 Euro
in Menden. Am frühen Nachmittag wurde das Stadtgebiet
beschossen. 43 Opfer waren rund um Battenfeld zu bekla- Mythische Nachtwanderung durch das Hönnetal
gen. Noch während der Beschießung in der Stadt wurde eine Das Hönnetal ist nicht nur wegen seiner Geschichte und der
weiße Fahne am Vincenz-Kirchturm gehisst. Es gab Kräfte, die wildromantischen Landschaft als „sagenhaft“ anzusehen. Im
versuchten, sie wieder herunterzunehmen. Tale „geht es um"! - Riesen und Zwerge hausen in den Ber-
Es gibt eine Reihe mehr Berichte, Erzählungen und Aussa- gen, Geister und Nebelgestalten bevölkern die Wälder, und
gen, auch von noch lebenden Zeitzeugen, die verschiedene auf einsamen Heideflächen und in dunklen Mooren treiben
Geschichten über das Ende des zweiten Weltkrieges erzäh- noch ganz andere Gestalten ihr Unwesen: Werwölfe und To-
len. Das Stadtarchiv Menden hat diese Geschichten zusam- tenhunde! Auf einer nächtlichen Reise ins Unbekannte vor
mengetragen und will damit versuchen, einen Überblick über unserer Haustür erleben wir neben den Sagen des Hönnetals
das Kriegsende in Menden zu geben. Von März bis Mai 2025 die speziellen Hexen- und Teufelssagen mit allen Sinnen. Eine
werden an 3 Abenden Vorträge und Lesungen im Stadtarchiv Anmeldung ist erforderlich.
präsentiert, die unterschiedliche Schlaglichter auf das lokale Weitere Infos unter www.vhs-mhb.de.
Kriegsende werfen. Anfang 2025 erscheint ein ausführliches Bitte mitbringen: festes Schuhwerk, Taschenlampen
Programm mit den jeweiligen Themen und Terminen in den 251-1013 Wolfgang Hänisch
lokalen Medien und unter www.vhs-mhb.de. Mi, 30.4.2025, 20–23 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Menden. Hemer, Treffpunkt: Binolen, am Parkstreifen gegenüber dem
Bahnhof
251-1008 Stephan Reisloh und Team 10 Euro
März-Mai 2025, Di, 18.30–20 Uhr, 3x
genaue Daten werden bekannt gegeben Das Felsenmeer - (fast) unendliche Tiefen! NEU
Menden, Stadtarchiv, Westwall 21-23
gebührenfrei (freiwillige Spende) Rundgang mit Vorstellung neuster Forschungsergebnisse
Als Sehenswürdigkeit ist das Felsenmeer in Hemer überregio-
Alte Synagoge Hohenlimburg nal bekannt, kann aber leider nur auf ausgewiesenen Wegen
Besichtigung mit Ausstellungsbesuch betreten werden. Langjährig hat eine ehrenamtliche Höhlen-
Beim Besuch der Alten Synagoge Ho- forschergruppe den stark zerklüfteten Untergrund und die
henlimburg und der Besichtigung der zahlreichen sichtbaren Felsformationen erforscht. Aus wis-
Ausstellung „Lebendiges Judentum“ senschaftlicher Sicht ist unter dem Boden des Felsenmeers
erhalten wir einen Einblick in die Welt (“unter Tage“) durch mittelalterlichen Bergbau ein weit ver-
dieser Religionsgemeinschaft und das zweigtes, nicht dauerhaft begehbares Höhlensystem entstan-
wechselhafte Schicksal des Bethau- den, bei dem es sich um ein überregional bedeutendes und
ses in seiner 150-jährigen Geschichte. herausragendes Montanensemble handelt. Ziel des letzten
Neben einem Überblick über die ver- Projekts der Forschergruppe war es, die Besonderheit des
schiedenen Kultgegenstände sowie die „unsichtbaren Höhlensystems“ Bürgern und Besuchern
jüdischen Feste lernen wir Beschneidungsbesteck und Ge- durch eine Präsentation mit zeitgemäßen und modernen
betsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring Mitteln (z.B. 3D-Video, Virtual Reality) virtuell sicht- und
und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu auch erfahrfahrbar zu machen. Bei dem Rundgang werden
den Festen kennen. Im Mittelpunkt aber steht die Torarolle. die Ergebnisse der digitalen Visualisierung vorgestellt. Aus
Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungs- erster Hand wird über den Verlauf und die grundlegenden
stücke und lassen jüdisches Leben lebendig werden. Arbeiten, sowie die neusten Erkenntnisse dieses deutsch-

