Kursdetails
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Kinder psychisch kranker Eltern

Psychische Belastungen in Familien gehören zu den häufigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Kindern – und gleichzeitig zu den am schwersten erkennbaren. Im Kita-Alltag zeigen sie sich selten direkt. Viel häufiger tauchen sie in kleinen Alltagsmomenten auf: Ein Kind wirkt erschöpft, kommt regelmäßig zu spät, die Brotdose ist leer, Absprachen geraten in Vergessenheit oder Eltern reagieren ungewöhnlich gereizt oder distanziert. Für pädagogische Fachkräfte entsteht daraus eine komplexe Aufgabe: aufmerksam bleiben, ohne zu bewerten, und gleichzeitig das Wohl des Kindes im Blick behalten. Diese Fortbildung unterstützt Fachkräfte dabei, solche Situationen professionell einzuordnen, Handlungssicherheit zu gewinnen und eine klare, wertschätzende Kommunikation mit Eltern zu entwickeln – auch dann, wenn diese selbst überfordert oder psychisch belastet sind. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Kinder stabil begleiten, Grenzen wahren und gleichzeitig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien ermöglichen.
Ziele der Fortbildung
Sicherheit im Umgang mit belasteten Familien und sensiblen Alltagssituationen
Sprache finden für schwierige Themen, ohne zu beschämen oder zu stigmatisieren
Klarheit über Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Grenzen im Kinderschutz
Stärkung der eigenen professionellen Haltung und Abgrenzung
Entwicklung einer Teamkultur, die Belastungen gemeinsam trägt statt individuell auszuhalten

Inhalte

1. Wie Kinder familiäre Belastungen erleben – und was sie in der Kita brauchen
Auswirkungen psychischer Erkrankungen von Eltern auf den Alltag und die emotionale Entwicklung von Kindern
Schutzfaktoren: Was stabilisiert Kinder im Kita-Kontext
Bedeutung von Beziehung, Struktur und verlässlichen Erwachsenen
2. Alltagsbeobachtungen professionell einordnen
Unpünktlichkeit, fehlende Wechselkleidung, unzureichende Mahlzeiten
Unzuverlässige Absprachen oder wechselhafte Kommunikation
Wann sprechen wir von Belastung, wann von Überforderung – und wann von Kindeswohlgefährdung
Abgrenzung zwischen pädagogischer Aufgabe und therapeutischer Verantwortung
3. Gesprächsführung mit Eltern in herausfordernden Situationen
Wie spreche ich Alltagsprobleme an, ohne zu beschämen
Klar bleiben, wenn Eltern abwehrend, emotional oder überfordert reagieren
Empathie zeigen, ohne Grenzen zu verwischen
Haltung statt Vorwurf: Wie wir Beziehung trotz schwieriger Themen erhalten
4. Professionelle Abgrenzung und Selbstfürsorge
Was gehört zu unserem Auftrag – und was nicht
Umgang mit eigener Überforderung und emotionaler Belastung
Teaminterne Unterstützung: Wie wir uns gegenseitig stärken
Bedeutung klarer Strukturen, Zuständigkeiten und Dokumentation
5. Praxisnahe Fallarbeit
Analyse realer Situationen aus dem Kita-Alltag der Teilnehmenden
Gemeinsame Entwicklung von Handlungsschritten
Reflexion der eigenen Haltung und Sprache

Psychische Belastungen in Familien gehören zu den häufigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Kindern – und gleichzeitig zu den am schwersten erkennbaren. Im Kita-Alltag zeigen sie sich selten direkt. Viel häufiger tauchen sie in kleinen Alltagsmomenten auf: Ein Kind wirkt erschöpft, kommt regelmäßig zu spät, die Brotdose ist leer, Absprachen geraten in Vergessenheit oder Eltern reagieren ungewöhnlich gereizt oder distanziert. Für pädagogische Fachkräfte entsteht daraus eine komplexe Aufgabe: aufmerksam bleiben, ohne zu bewerten, und gleichzeitig das Wohl des Kindes im Blick behalten. Diese Fortbildung unterstützt Fachkräfte dabei, solche Situationen professionell einzuordnen, Handlungssicherheit zu gewinnen und eine klare, wertschätzende Kommunikation mit Eltern zu entwickeln – auch dann, wenn diese selbst überfordert oder psychisch belastet sind. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Kinder stabil begleiten, Grenzen wahren und gleichzeitig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien ermöglichen.
Ziele der Fortbildung
Sicherheit im Umgang mit belasteten Familien und sensiblen Alltagssituationen
Sprache finden für schwierige Themen, ohne zu beschämen oder zu stigmatisieren
Klarheit über Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Grenzen im Kinderschutz
Stärkung der eigenen professionellen Haltung und Abgrenzung
Entwicklung einer Teamkultur, die Belastungen gemeinsam trägt statt individuell auszuhalten

Inhalte

1. Wie Kinder familiäre Belastungen erleben – und was sie in der Kita brauchen
Auswirkungen psychischer Erkrankungen von Eltern auf den Alltag und die emotionale Entwicklung von Kindern
Schutzfaktoren: Was stabilisiert Kinder im Kita-Kontext
Bedeutung von Beziehung, Struktur und verlässlichen Erwachsenen
2. Alltagsbeobachtungen professionell einordnen
Unpünktlichkeit, fehlende Wechselkleidung, unzureichende Mahlzeiten
Unzuverlässige Absprachen oder wechselhafte Kommunikation
Wann sprechen wir von Belastung, wann von Überforderung – und wann von Kindeswohlgefährdung
Abgrenzung zwischen pädagogischer Aufgabe und therapeutischer Verantwortung
3. Gesprächsführung mit Eltern in herausfordernden Situationen
Wie spreche ich Alltagsprobleme an, ohne zu beschämen
Klar bleiben, wenn Eltern abwehrend, emotional oder überfordert reagieren
Empathie zeigen, ohne Grenzen zu verwischen
Haltung statt Vorwurf: Wie wir Beziehung trotz schwieriger Themen erhalten
4. Professionelle Abgrenzung und Selbstfürsorge
Was gehört zu unserem Auftrag – und was nicht
Umgang mit eigener Überforderung und emotionaler Belastung
Teaminterne Unterstützung: Wie wir uns gegenseitig stärken
Bedeutung klarer Strukturen, Zuständigkeiten und Dokumentation
5. Praxisnahe Fallarbeit
Analyse realer Situationen aus dem Kita-Alltag der Teilnehmenden
Gemeinsame Entwicklung von Handlungsschritten
Reflexion der eigenen Haltung und Sprache

Kurstermine 1

Insgesamt gibt es 1 Termine zum diesen Kurs
Datum Kursort
1 Dienstag  •  29.09.2026  •  15:00 - 18:30 Uhr Haus der VHS, Raum A 02
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